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17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007856023 |
785602 |
- € |
- € |
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Presse: ElringKlinger warnt vor allzu harten Preiskämpfen 23.08.2010
aktiencheck.de
Dettingen/Erms (aktiencheck.de AG) - Der Vorstandschef des Automobilzulieferers ElringKlinger AG (ISIN DE0007856023 / WKN 785602), Stefan Wolf, hat die Hersteller in einem Zeitungsinterview vor allzu harten Preiskämpfen gewarnt.
"Zulieferer mit unzureichender Eigenkapitalausstattung bekommen schnell Probleme, dies hat man in der Krise gesehen", sagte der Manager in einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Hersteller und Lieferanten sollten daraus lernen: "Wir müssen zu einem neuen Miteinander kommen."
Wolfs offene Worte deuten laut dem Bericht auf neue scharfe Verteilungskämpfe zwischen Zulieferern und Herstellern hin. Die Hersteller versuchen zunehmend, Produktions- und Entwicklungskosten auf die Lieferanten abzuwälzen. 60 bis 70 Prozent der Teile für ein Auto werden laut dem Bericht inzwischen nicht mehr vom Autohersteller produziert, sondern von externen Lieferanten. Wolf verwies darauf, dass die Autokonzerne in der jüngsten Wirtschaftskrise bereits mehrere Zulieferer finanziell unterstützen mussten, weil ihre Lieferketten sonst gerissen wären.
Wie der Vorstandschef weiter ausführte, werde sich ElringKlinger auch durch Übernahmen verstärken. Optionen gebe es zum Beispiel in Asien, wo ElringKlinger nicht ausreichend vertreten sei. Bis 2012 wolle der Konzern dort den Umsatz von etwa 40 Mio. Euro auf 100 Mio. Euro steigern - Übernahmen nicht mitgerechnet. Auch der Kauf von neuen Technologien sei interessant.
Die Aktie von ElringKlinger notiert aktuell mit einem Plus von 0,29 Prozent bei 20,76 Euro. (23.08.2010/ac/n/d)
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